-
18.08.2009
- → Ausland
Mexiko: Soldaten als Zöllner
Nuevo Laredo. Im Zuge einer Kampagne zur Korruptionsbekämpfung
hat die mexikanische Armee den Zoll an der Grenze zu den USA
übernommen. An allen Grenzübergängen ging die
Kontrolle »zunächst« an Soldaten über, um
später besser ausgebildete Zollbeamte einzustellen, teilte das
mexikanische Finanzministerium am Sonntag mit. Medienberichten
zufolge wurden 1100 Beamte entlassen, weil sie angeblich in
Schmuggelgeschäfte verwickelt waren. Ziel der Maßnahme
sei es unter anderem, Hehlerware wie Fernseher und andere
größere Haushaltsgeräte aufzuspüren, für
die kein Einfuhrzoll bezahlt werde. Auch der Waffenhandel soll
unterbunden werden.(AFF/AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
