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Krise trifft Hotels und Gaststätten

Wiesbaden. Vielen Hotels und Restaurants in Deutschland bleiben wegen der Konjunkturkrise die Gäste weg. Der Umsatz des Gastgewerbes brach im Juni nominal um 4,9 Prozent und im ersten Halbjahr um 4,8 Prozent ein. Real – unter Herausrechnung der Inflation – wurde jeweils ein Minus von 6,9 Prozent verzeichnet, wie das Statistische Bundesamt am Montag berichtete. Grund war nach Angaben des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga vor allem der »dramatische Einbruch« bei Geschäftsreisen. Im Ferientourismus laufe es etwas besser, erklärte Dehoga-Sprecherin Stefanie Heckel. »Im Moment gibt es noch keine Anzeichen, daß die Talsohle durchschritten ist«, sagte Heckel. Die Branche rechne im Gesamtjahr mit einem Umsatzrückgang von geschätzt etwa fünf Prozent, entscheidend sei der Verlauf des Herbstgeschäfts. (AP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 18.08.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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