Zum Inhalt der Seite

Ermittlungen gegen Ex-WestLB-Chef

Düsseldorf. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt im Zusammenhang mit verlustreichen Spekulationsgeschäften bei der WestLB auch gegen den ehemaligen Vorstandschef Thomas Fischer. Ein Behördensprecher bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Bericht der Rheinischen Post. Fischer stehe im Verdacht, seine Auskunftspflichten gegenüber dem Aufsichtsrat verletzt zu haben. Insgesamt ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen der Anfang 2007 aufgeflogenen Spekulationsgeschäfte mit BMW- und VW-Aktien gegen 14 Personen, darunter sieben damalige Vorstandsmitglieder. Zwei dieser Vorstände sind nach den Angaben des Sprechers noch im Amt. Der Schaden für die WestLB war damals mit mehr als 600 Millionen Euro angegeben worden.(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 12.08.2009, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!