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Dora Schaul geehrt

Am Samstag wurde im Beisein von Angehörigen sowie mehreren Dutzend Freunden und Weggefährten am Haus Dammweg 73 in Berlin-Treptow eine Gedenktafel für die Antifaschistin und Kommunistin Dora Schaul enthüllt, die am 8. August 1999 starb. Der Beschluß zur Anbringung der Tafel an ihrem letzten Wohnsitz wurde von allen Fraktionen der Stadtbezirksversammlung unterstützt – gegen den Widerstand der Abgeordneten der Neofaschisten. In Anwesenheit der Stadtbezirksbürgermeisterin Gabriele Schöttler und des Landesvorsitzenden der VVN-BdA, Hans Coppi, würdigten verschiedene Redner die Antifaschistin, darunter Siegfried Stock (Vorsteher der Bezirksverordnetenversammlung), Oliver Igel (SPD-Fraktion) und Hans Erxleben (Die Linke). Die junge französische Wissenschaftlerin Sterenn Le Berre, die während ihrer Studienzeit über Dora Schaul forschte und publizierte, zeichnete deren Lebensweg in der französischen Résistance nach. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.08.2009, Seite 13, Feuilleton

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