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Willy DeVille tot

Der US-Rock- und Bluesmusiker Willy DeVille ist in der Nacht zum Freitag in New York an den Folgen von Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben. »Willy DeVille ist heute nacht von uns gegangen, um Edith Piaf, Jack Nitzsche und Johnny Thunders zu treffen«, teilte sein französisches Tourneemanagement mit. Nitzsche war sein Prodzuent, Thunders ein Kollege der New York Dolls. DeVille begann in den 70ern mit der Band Mink DeVille. »Als Sänger majestätischer Soulballaden kommt ihm im weißen Rock’n’Roll kaum jemand gleich«, schrieb der Rolling Stone 1980. Der Plattenfirma waren die Balladen im Cajun-Stil, Latino-Beat, Ghetto-Blues zu unkommerziell. DeVille litt unter Vergleichen mit Bruce Springsteen, Van Morrison und Elvis Costello. Ab 1986 war er Solist – ein Folk-Troubadour aus der Arbeiterklasse. Sein letztes Album »Pistola« erschien 2008. Am 27. August wäre er 56 geworden. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 10.08.2009, Seite 13, Feuilleton

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