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Guinea versetzt Armee in Alarmbereitschaft

Conakry. Im westafrikanischen Guinea haben die Militärmachthaber die Streitkräfte wegen einer angeblichen Bedrohung aus den Nachbarländern in den Alarmzustand versetzt. An den Grenzen zum Senegal, zu Guinea-Bissau und zu Liberia seien feindliche Truppen aufmarschiert, teilte die Junta am Sonntag mit. Die Einheiten seien »zum Angriff auf Guinea« bereit und würden von Drogenbanden finanziert. Oppositionspolitiker und Gewerkschaftsvertreter sagten der Nachrichtenagentur AFP dagegen, die angebliche Bedrohung sei ein leicht zu durchschauendes Ablenkungsmanöver der Staatsführung vor den im Herbst anstehenden Wahlen. Der Verteidigungsminister habe die Soldaten entlang der Grenze in Alarmbereitschaft versetzt, erklärte der »Nationalrat für Entwicklung und Demokratie« (CNDD), die Junta-Organisation Guineas, die sich Ende vergangenen Jahres an die Macht geputscht hatte. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.07.2009, Seite 1, Ausland

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