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Diskussion um Lebensmittelimitate

Berlin. Nach Bekanntwerden einer Reihe von Lebensmittel­imitaten drängen Politiker auf Konsequenzen. Für eine klare Kennzeichnung, Kontrollen und Sanktionen setzte sich die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ein. Wenn Imitate verwendet würden, müsse das klar gekennzeichnet werden, sagte NGG-Chef Franz-Josef Möllenberg der Passauer Neuen Presse. Der FDP-Ernährungsexperte Hans-Michael Goldmann warf der Bundesregierung vor, sie habe beim Verbraucherschutz »ihre Hausaufgaben nicht gemacht«. Die Probleme seien seit langem bekannt, erklärte er in Berlin.

Am Freitag hatte die Verbraucherzentrale Hamburg eine Liste mit Produkten veröffentlicht, die Lebensmittelimitate enthalten. Dazu gehören etwa Schokokekse ohne Schokolade. Immer mehr Hersteller sparten an den Zutaten, ohne dies auf Packungen zu kennzeichnen, kritisierten die Verbraucherschützer. Das gelte auch für teure Markenartikel.(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.07.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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