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Xinjiang: Moscheen trotz Verbots geöffnet

Urumqi. Gespannte Lage am muslimischen Feiertag in Urumqi: Trotz eines Verbots der chinesischen Behörden öffneten in der Provinzhauptstadt von Xinjiang mehrere Moscheen ihre Pforten für die Gläubigen zum Freitagsgebet. Hunderte Muslime versammelten sich vor ihren Gotteshäusern und erzwangen Einlaß. Die Schließung der Moscheen wurde mit der »Wahrung der öffentlichen Sicherheit« begründet. Vor der Weißen Moschee von Urumqi stritten rund 100 Männer mit den Sicherheitskräften, bis diese sie schließlich passieren ließen. Ein uigurischer Polizist sagte: »Wir haben beschlossen, die Moschee zu öffnen, weil wir keinen Zwischenfall wollten.« (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.07.2009, Seite 7, Ausland

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