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Verhandlungen über Marktzugang

Detroit/Düsseldorf. Im Streit um den künftigen Marktzugang des Autobauers Opel zeichnet sich nach einem Zeitungsbericht eine Einigung zwischen dem US-Konzern General Motors und dem kanadischen Zulieferer Magna ab. Wie das Handelsblatt am Montag berichtete, bleibt Opel voraussichtlich der Zugang zum US-Markt weiterhin verwehrt. In China dürfe Opel dagegen sein vorhandenes Händlernetz weiter beliefern. Voraussichtlich werde der deutsche Autobauer zudem ab 2012 in Kanada aktiv werden können. Darüber hinaus erwägen Magna und Opel offenbar, für den russischen Markt eine neue Marke zu etablieren. Sie soll robuste und kostengünstige Modelle für den Massenmarkt herstellen. Wie die Zeitung weiter berichtete, will sich der Aufsichtsrat von Magna in dieser Woche abschließend mit dem Businessplan für die Opel-Übernahme befassen.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.07.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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