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US-Richter billigt Plan zum GM-Umbau

New York. Die Neustrukturierung des US-Autobauers General Motors (GM) hat eine entscheidende Hürde genommen: Der New Yorker Konkursrichter Robert Gerbert billigte am Sonntag (Ortszeit) die Ausgliederung der »gesunden« Teile von GM in eine neue Firma, die weitgehend in Staatshand sein soll. Gerbert erklärte in seiner Urteilsbegründung, daß er die Bedenken der Aktionäre nachvollziehen könne. GM sei aber »hoffnungslos insolvent«, für die Anteilseigner gebe es daher derzeit nichts zu holen. »Und sollte GM abgewickelt werden, dann gibt es nicht nur nichts mehr für die Aktionäre, sondern auch nichts mehr für ungesicherte Gläubiger.» Der Opel-Mutterkonzern hatte am 1. Juni Gläubigerschutz beantragt und soll nun bis Mitte Juli in ein neues Unternehmen überführt werden. Dieses wird zu etwas mehr als 60 Prozent in Besitz der US-Regierung sein, die GM Notkredite in Höhe von rund 50 Milliarden Dollar gewährt hat.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.07.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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