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07.07.2009
- → Kapital & Arbeit
US-Richter billigt Plan zum GM-Umbau
New York. Die Neustrukturierung des US-Autobauers General Motors
(GM) hat eine entscheidende Hürde genommen: Der New Yorker
Konkursrichter Robert Gerbert billigte am Sonntag (Ortszeit) die
Ausgliederung der »gesunden« Teile von GM in eine neue
Firma, die weitgehend in Staatshand sein soll. Gerbert
erklärte in seiner Urteilsbegründung, daß er die
Bedenken der Aktionäre nachvollziehen könne. GM sei aber
»hoffnungslos insolvent«, für die Anteilseigner
gebe es daher derzeit nichts zu holen. »Und sollte GM
abgewickelt werden, dann gibt es nicht nur nichts mehr für die
Aktionäre, sondern auch nichts mehr für ungesicherte
Gläubiger.» Der Opel-Mutterkonzern hatte am 1. Juni
Gläubigerschutz beantragt und soll nun bis Mitte Juli in ein
neues Unternehmen überführt werden. Dieses wird zu etwas
mehr als 60 Prozent in Besitz der US-Regierung sein, die GM
Notkredite in Höhe von rund 50 Milliarden Dollar gewährt
hat.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
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