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03.07.2009
- → Ausland
Honduras: Jugendliche zwangsrekrutiert
Stockholm/Tegucigalpa. Die Europäische Union hat wegen des
Putsches in Honduras alle Botschafter aus dem mittelamerikanischen
Land abgezogen. Das erklärte der schwedische
Außenminister Carl Bildt am Donnerstag. Die EU fordere eine
rasche Rückkehr zur verfassungsmäßigen Ordnung in
dem Land.
In Honduras wurde indes der Ausnahmezustand verfügt. Zur Lage teilte der Leiter des nationalen Antifolterkomitees, Juan Almendares, telefonisch mit, angesichts der Proteste gegen die Putschisten gehe die Armee dazu über, »Jugendliche zu verschleppen und zwangsweise zu rekrutieren«. Der Jesuitenpater Ismael Moreno berichtete, 25 Soldaten seien in den von seiner Gemeinde betriebenen Rundfunksender Radio Progreso de Yoro eingedrungen. Während der Sender nun aus dem Untergrund weiter Nachrichten verbreitet, wurden andere Medien vom Militär besetzt und geschlossen. (AP/AFP/jW)
In Honduras wurde indes der Ausnahmezustand verfügt. Zur Lage teilte der Leiter des nationalen Antifolterkomitees, Juan Almendares, telefonisch mit, angesichts der Proteste gegen die Putschisten gehe die Armee dazu über, »Jugendliche zu verschleppen und zwangsweise zu rekrutieren«. Der Jesuitenpater Ismael Moreno berichtete, 25 Soldaten seien in den von seiner Gemeinde betriebenen Rundfunksender Radio Progreso de Yoro eingedrungen. Während der Sender nun aus dem Untergrund weiter Nachrichten verbreitet, wurden andere Medien vom Militär besetzt und geschlossen. (AP/AFP/jW)
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