-
03.07.2009
- → Kapital & Arbeit
Autobranche droht »Abwrackblase«
Duisburg. Das »Platzen der Abwrackblase« wird nach
Einschätzung des Autoexperten Ferdinand Dudenhöffer den
deutschen Automarkt besonders hart treffen. Der Direktor des
CAR-Center Automotive Research an der Universität
Duisburg-Essen sagte am Donnerstag für das Jahr 2010 einen
Einbruch des Autoabsatzes in Deutschland um 22,9 Prozent voraus,
während in fast allen anderen Ländern die Verkäufe
wieder zunehmen dürften. Erschwert werde die Situation
für die Hersteller dadurch, daß durch die Prämie
ein historisches Rabattniveau auf dem deutschen Markt erreicht sei,
so daß im nächsten Jahr zum Ausfall der Nachfrage auch
noch ein Preis- und Margenverfall hinzukomme.
Weltweit dürfte nach den Schätzungen Dudenhöffers der Autoabsatz im laufenden Jahr um 12,6 Prozent auf 48,56 Millionen Fahrzeuge sinken. Das läge unter dem Stand des Jahres 2000.
(AP/jW)
Weltweit dürfte nach den Schätzungen Dudenhöffers der Autoabsatz im laufenden Jahr um 12,6 Prozent auf 48,56 Millionen Fahrzeuge sinken. Das läge unter dem Stand des Jahres 2000.
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit