Walfanggespräche am toten Punkt
Funchal/Portugal. Der Stillstand bei den Verhandlungen über
die Zukunft des Walfangs bedroht nach Angaben des Leiters der
Internationalen Walfangkommission (IWC) die Glaubwürdigkeit
dieser Organisation. Die Mitgliedstaaten hätten ihren
langwierigen Streit nicht beilegen können, sagte IWC-Direktor
William Hogarth am Donnerstag. Die Delegierten hätten sich
darauf verständigt, die Verhandlungen um ein weiteres Jahr
lang zu verlängern.
Die IWC-Jahrestagung hatte am Montag auf der portugiesischen Insel Madeira begonnen. Den Delegierten lag ein Kompromißvorschlag vor, der die Zahl jährlich getöteter Wale reduzieren sollte. Japan, Island und Norwegen halten am Walfang fest, die Europäische Union, die USA und Australien hingegen wollen das Töten der Tiere zu (angeblichen) Forschungs- oder kommerziellen Zwecken stark einschränken. (AP/jW)
Die IWC-Jahrestagung hatte am Montag auf der portugiesischen Insel Madeira begonnen. Den Delegierten lag ein Kompromißvorschlag vor, der die Zahl jährlich getöteter Wale reduzieren sollte. Japan, Island und Norwegen halten am Walfang fest, die Europäische Union, die USA und Australien hingegen wollen das Töten der Tiere zu (angeblichen) Forschungs- oder kommerziellen Zwecken stark einschränken. (AP/jW)
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