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Walfanggespräche am toten Punkt

Funchal/Portugal. Der Stillstand bei den Verhandlungen über die Zukunft des Walfangs bedroht nach Angaben des Leiters der Internationalen Walfangkommission (IWC) die Glaubwürdigkeit dieser Organisation. Die Mitgliedstaaten hätten ihren langwierigen Streit nicht beilegen können, sagte IWC-Direktor William Hogarth am Donnerstag. Die Delegierten hätten sich darauf verständigt, die Verhandlungen um ein weiteres Jahr lang zu verlängern.

Die IWC-Jahrestagung hatte am Montag auf der portugiesischen Insel Madeira begonnen. Den Delegierten lag ein Kompromißvorschlag vor, der die Zahl jährlich getöteter Wale reduzieren sollte. Japan, Island und Norwegen halten am Walfang fest, die Europäische Union, die USA und Australien hingegen wollen das Töten der Tiere zu (angeblichen) Forschungs- oder kommerziellen Zwecken stark einschränken. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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