-
22.06.2009
- → Ausland
Mehr Autonomie für Grönland
Nuuk. Das offiziell zum Königreich Dänemark gehörige
Kalaalit Nunaat (dän.: Grönland) hat am Sonntag zum
Nationalfeiertag die Selbstverwaltung eingeführt. Für
viele Bewohner ist dies ein weiterer Schritt zur
Unabhängigkeit von Kopenhagen. In einem Referendum hatte sich
im November eine Mehrheit für die erweiterte Autonomie
ausgesprochen. Das dazu mit Dänemark ausgehandelte Abkommen
trat am Sonntag in Kraft.
Polizei und Gerichtsbarkeit übernehmen die Inuit nun selbst. Die Regierung in Kopenhagen ist aber weiterhin zuständig für die Außen- und Verteidigungspolitik. Und die dänische Königin Margrethe bleibt das formelle Staatsoberhaupt Grönlands. Die größte Insel der Erde ist zu rund 80 Prozent ihrer Fläche mit Eis bedeckt, unter dem reiche Bodenschätze vermutet werden. (AP/jW)
Polizei und Gerichtsbarkeit übernehmen die Inuit nun selbst. Die Regierung in Kopenhagen ist aber weiterhin zuständig für die Außen- und Verteidigungspolitik. Und die dänische Königin Margrethe bleibt das formelle Staatsoberhaupt Grönlands. Die größte Insel der Erde ist zu rund 80 Prozent ihrer Fläche mit Eis bedeckt, unter dem reiche Bodenschätze vermutet werden. (AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
