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Weiterer Jobabbau bei Post befürchtet

München. Die Gewerkschaft ver.di befürchtet einen noch größeren Personalabbau in den Briefzentren der Deutschen Post AG als bisher gedacht: »Wir rechnen allein wegen der geplanten Streichung bezahlter Erholzeiten bundesweit mit dem Abbau von 1500 bis 2000 Köpfen«, sagte Anton Hirtreiter, Leiter des Fachbereichs Postdienste, Speditionen und Logistik bei ver.di Bayern, gegenüber der Zeitschrift Euro am Sonntag. Bereits Ende März hatte ver.di mit Blick auf die geplante Einführung von Briefsortiermaschinen vor dem Verlust von bis zu 6000 Vollzeitstellen gewarnt.

Die Post plant laut ver.di, die bezahlten Pausen in der Nachtschicht ab Juli zu streichen. Ein Postsprecher bestätigte dies gegenüber Euro am Sonntag. ver.di will den neuen Dienstplänen laut Hirtreiter nicht zustimmen. Zudem werde man sich auf juristischem Weg wehren.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.06.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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