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Israel hält an Siedlungsausbau fest

Jerusalem. Trotz der Kritik von US-Präsident Barack Obama hält die israelische Regierung am Siedlungsbau im Westjordanland fest. Es müsse weiter gebaut werden, um »den Bedürfnissen von wachsenden Familien« gerecht zu werden, hieß es am Freitag aus israelischen Regierungskreisen. Damit wurde die von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wiederholt vertretene palästinenserfeindliche Haltung erneut bestätigt. Obama hatte am Donnerstag in einer Rede in Kairo den anhaltenden Bau jüdischer Siedlungen im Westjordanland verurteilt. Wie es in Jerusalem weiter hieß, würden statt des von Obama geforderten Baustopps in den nächsten Wochen lediglich 22 illegal errichtete jüdische Siedlungsaußenposten im Westjordanland abgerissen. Die Regierungsvertreter wollten namentlich nicht genannt werden. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.06.2009, Seite 1, Ausland

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