-
06.06.2009
- → Inland
Innenminister uneinig in Sachen Bleiberecht
Bremerhaven. Die Innenminister von Bund und Ländern sind
uneinig in der Frage des Bleiberechts für geduldete
Flüchtlinge. Die Ressortchefs hätten sich bei ihrem
Treffen in Bremerhaven nicht auf eine Neuregelung verständigen
können, sagte der Berliner Innensenator Ehrhart Körting
(SPD) am Freitag zum Abschluß der Innenministerkonferenz.
Nach der aktuellen Regelung bekommen nur jene geduldeten
Flüchtlinge eine längerfristige Aufenthaltserlaubnis, die
bis Ende 2009 den Nachweis erbringen, daß sie ihren
Lebensunterhalt selbst bestreiten können. Die SPD hatte
gefordert, die Frist um zwei Jahre zu verlängern, die meisten
unionsgeführten Länder lehnen dies ab.
(ddp/AP/jW)
(ddp/AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland