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Bergwerk Asse als Atommüllkippe geplant

Remlingen. Das viele Jahre als Forschungsbergwerk deklarierte Atommüllager Asse ist nach Angaben des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) von Anfang an zur dauerhaften Atommüllbeseitigung genutzt worden. »Es ging um kostengünstige Entsorgung«, sagte BfS-Präsident Wolfram König am Donnerstag bei einem Besuch des Bergwerks in Remlingen bei Wolfenbüttel. Die Bezeichnung Forschungsbergwerk habe nur ermöglicht, Gelder des Bundes zu beantragen. Es habe in der Asse zwar auch ein Labor für Endlagerforschung gegeben, dies habe aber mit der Einlagerung von 126000 Fässern Atommüll in dem heute einsturzgefährdeten Bergwerk nichts zu tun gehabt.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.06.2009, Seite 2, Inland

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