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Kugelstoßen: Wende für Goldmann

Berlin. Der wegen seiner DDR-Vergangenheit vom Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) entlassene Kugelstoß-Bundestrainer Werner Goldmann soll weiterbeschäftigt werden. Diese Empfehlung hat die unabhängige Anti-Doping-Kommission des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) den Präsidien von DOSB und DLV gegeben. Den beiden Gremien obliegt es nun, den Fall endgültig zu entscheiden. Im Herbst hatte die Kommission unter Vorsitz von Udo Steiner, Bundesverfassungsrichter a.D., noch einen gegenteiligen Beschluß verkündet. Daraufhin war der Trainer von Diskus-Vizeweltmeister Robert Harting zum 31. Dezember vom DLV entlassen worden. Seitdem klagt er vor dem Arbeitsgericht Darmstadt. Eine im April von Goldmann unterzeichnete Erklärung zum Doping in der DDR soll die Wende in dem Fall gebracht haben. Unabhängig vom Ausgang des DOSB-Verfahrens klagt Goldmann in Darmstadt auf Weiterbeschäftigung. Der zweite Verhandlungstag ist vom 19. auf den 18. Juni vorgezogen. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.06.2009, Seite 16, Sport

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