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Eckehard Schlauß 50

Daß es die Tageszeitung junge Welt 62 Jahre nach ihrer Gründung und 14 Jahre nach ihrer Einstellung (dauerte nur eine Woche) im Jahre 1995 auch heute noch gibt, grenzt nicht nur an ein Wunder, es ist eins. Würden wir sagen, wenn wir nicht Marxisten und damit Materialisten wären. Warum es diese Zeitung heute noch gibt, kann natürlich erklärt werden. Das ist dem Wirken von Personen zu verdanken, die man nicht immer namentlich kennt und deren Rolle – auch aufgrund ihrer Bescheidenheit – oft nur am Rande zur Kenntnis genommen wird.

Einer dieser Helden ist Eckehard Schlauß, seit vielen Jahren Vorsitzender des Aufsichtsrates der LPG junge Welt eG – der Herausgeberin der Tageszeitung junge Welt. Neben der Kontrolle der Organe der Genossenschaft ist es die Aufgabe des Vorsitzenden des Aufsichtsrates, in besonders heiklen Situationen mit klarem Kopf rasch und präzise zu handeln. Zum Glück gab es solche zugespitzten Situationen in der Geschichte der neuen jungen Welt – also seit 1995 – bisher nicht so oft. Eckehard Schlauß ist nicht nur zu danken, daß es sie selten gab, sondern auch dafür, daß er sich nie scheute, das Richtige zu erkennen und entsprechend zu handeln. Heute wird er 50 Jahre alt. Verlag, Redaktion und Genossenschaft gratulieren und wünschen sich und ihm auch für die nächsten 50 alles Gute.(jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.06.2009, Seite 13, Feuilleton

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