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Zum Fürchten tolerant

Der ägyptische Kulturminister Faruk Husni will weiterhin UNESCO-Generaldirektor werden. Namhafte Intellektuelle hatten den Kandidaten als Antisemiten dargestellt. Mit Zitaten, die laut Husni falsch oder aus dem Zusammenhang gerissen waren. »In Wirklichkeit bin ich doch bekannt, fast schon gefürchtet für meine Toleranz«, wird Husni nun im Spiegel zitiert. »Da läuft eine Kampagne«, fügt er hinzu. »Diese Anwürfe sind nichts weiter als Versuche, mein Image zu beschädigen, um die Wahl eines arabischen Generalsekretärs zu verhindern.« Er habe beispielsweise niemals die zivilisatorischen Errungenschaften Israels bezweifelt. »Im Gegenteil, die jüdische Kultur hat einen wesentlichen Beitrag zur Weltkultur geleistet. Das steht doch völlig außer Frage.« (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.06.2009, Seite 13, Feuilleton

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