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Doping: Eins und eins

Leipzig. Der frühere Radprofi Bernhard Kohl bringt mit immer pikanteren Details seiner Dopingpraktiken nun auch den Teamarzt seines früheren Rennstalls Gerolsteiner in Bedrängnis. »Wenn der Arzt eins und eins zusammenzählt, dann weiß er, daß eine Leistung ohne Doping nicht möglich ist«, sagte Kohl in der ARD-Sendung »Beckmann« am Montag abend und gestand, auch während der Tour de France 2008 (er wurde dritter) Eigenblutdoping betrieben zu haben. Betreuender Arzt beim Team Gerolsteiner war zu jener Zeit Mark Schmidt, der inzwischen für den einzig verbliebenen deutschen ProTour-Rennstall Milram tätig ist.

(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.05.2009, Seite 16, Sport

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