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Staatshilfen für ­Unternehmen

Frankfurt/Main. Die angeschlagene Heidelberger Druckmaschinen AG soll Staatshilfen des Bundes bekommen. Der Lenkungsausschuß Unternehmensfinanzierung habe über einen entsprechenden Antrag positiv entschieden, teilte das Bundeswirtschaftsministerium am Mittwoch abend in Berlin mit. Auch die mecklenburgische Wadan-Werft soll demnach Hilfe erhalten.

Ein entsprechender Antrag von Porsche wurde bisher nicht bewilligt. Dieser sei noch nicht »entscheidungsreif«, wie das Ministerium am Donnerstag mitteilte. Der Autobauer ist wegen der gescheiterten Übernahme von Volkswagen mit neun Milliarden Euro verschuldet. Abgelehnt wurde dagegen Hilfe für den Auto­zulieferer Aksys. Aus dem Wirtschaftsfonds für krisengeschüttelte Unternehmen sind bislang 681 Millionen Euro bewilligt worden. Beantragt wurden bisher insgesamt 4,5 Milliarden Euro Bürgschaften und Kredite.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.05.2009, Seite 1, Inland

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