-
22.05.2009
- → Inland
Ver.di plant Streiks im Einzelhandel
Frankfurt/Main. Die Gewerkschaft ver.di plant unbefristete Streiks
im Einzelhandel. Ab Mitte Juni seien mehrtägige
Arbeitsniederlegungen möglich, sagte die stellvertretende
ver.di-Vorsitzende Margret Mönig-Raane der Frankfurter
Rundschau (Freitagausgabe). Zur Zeit fänden in allen
Bundesländern außer Berlin, Brandenburg,
Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt Urabstimmungen statt.
Parallel würden weiterhin Warnstreiks organisiert. Um eine
Zuspitzung des Tarifkonflikts zu verhindern, müßten die
Unternehmer ihr Lohnangebot nachbessern, verlangte
Mönig-Raane. Akzeptabel wäre eine Erhöhung von drei
Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Die Unternehmer
haben in den Pilotverhandlungen in Nordrhein-Westfalen eine
zweistufige Lohnerhöhung von 1,5 Prozent ab Dezember und 0,5
Prozent ab Januar 2011 angeboten. Die Lohnerhöhung soll
zeitlich verschiebbar sein und der Tarifvertrag eine Laufzeit von
zwei Jahren haben.
(AP/jW)
(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
