-
22.05.2009
- → Inland
Erzeugerpreise auf Talfahrt
Wiesbaden. Die Erzeugerpreise sind in Deutschland im April im
Jahresvergleich so stark gesunken wie seit 22 Jahren nicht mehr.
Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte,
betrug der Rückgang 2,7 Prozent. Gegenüber dem Vormonat
sanken die Preise um 1,4 Prozent. Besonders deflationär
entwickelten sich sogenannte Vorleistungsgüter wie z.B.
Walzstahl, Nicht-Eisen-Metalle, Getreidemehl und Futtermittel mit
Preisabschlägen zwischen 20 und 30 Prozent. Die Preise
für Verbrauchsgüter sanken gegenüber April 2008 um
durchschnittlich 1,1 Prozent. Nahrungsmittel waren durchschnittlich
3,1 Prozent billiger als im Vorjahr. Besonders starke
Rückgänge waren für Milch und Milcherzeugnisse zu
verzeichnen (minus 13,3 Prozent).
(AP/jW)
(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
