-
20.05.2009
- → Inland
Chemiehändler entlastet Fritz G.
Düsseldorf. Im Prozeß gegen die vier mutmaßlichen
Terroristen der Sauerland-Gruppe hat ein Zeuge überraschend
den Angeklagten Daniel S. als möglichen Käufer des
Wasserstoffperoxids für den Bombenbau identifiziert. Vom
Gesicht her könne es S. gewesen sein, sagte der 38jährige
Chemikalienhändler am Dienstag vor dem Oberlandesgericht
Düsseldorf: »Die anderen definitiv nicht.«
Allerdings betonte der Zeuge, der Besteller habe damals
längere Haare gehabt. Laut Anklage soll es dagegen der als
Rädelsführer geltende Fritz G. gewesen sein, der die
Wasserstoffperoxid-Lösung bestellte. (AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland