Zum Inhalt der Seite

Anklage gegen Suu Kyi kritisiert

Rangun. Mit scharfer Kritik haben Politiker und Menschenrechtsgruppen aus aller Welt auf eine neue Anklage gegen die Oppositionsführerin Aung Sann Suu Kyi in Myanmar reagiert. Sie forderten die Militärjunta des Landes zur sofortigen Freilassung der 63jährigen Friedensnobelpreisträgerin auf, der am Montag der Prozeß wegen Verstoßes gegen Auflagen ihres Hausarrests gemacht werden soll. Suu Kyi wies die Vorwürfe der Regierung zurück. Der Oppositionsführerin wird vorgeworfen, einen US-Amerikaner illegal in ihrem Haus beherbergt zu haben. (AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.05.2009, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!