Zum Inhalt der Seite

ThyssenKrupp will 2000 Stellen abbauen

Duisburg. Wegen der Wirtschaftskrise will der größte deutsche Stahlkonzern ThyssenKrupp bis zu 2000 Stellen abbauen. Betriebsbedingte Kündigungen sollten aber mit einem Sozialplan vermieden werden, teilte der Personalvorstand des Unternehmens, Dieter Kroll, am Freitag in Duisburg mit. Ebenso solle es in den nächsten zwei Jahren keine Betriebsstillegungen geben. Mit dem Betriebsrat habe man dazu eine bis zum 30. September 2010 geltende Vereinbarung getroffen.

Die IG Metall sieht bis zu 5000 Jobs bedroht. Am Montag will sie sich mit einem »Aktionstag« für den Erhalt von Arbeitsplätzen einsetzen. Das Unternehmen hatte bereits im März eine Restrukturierung des Konzerns angekündigt. Demnach sollen die bisher fünf Sparten zu zweien zusammengeführt werden. ThyssenKrupp beschäftigt insgesamt 200000 Mitarbeiter.

(ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.05.2009, Seite 1, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!