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Hoffnungsschimmer für Hertie

Essen. Für die noch 2800 Mitarbeiter von Hertie gibt es neue Hoffnung: Eine Investorengruppe will die insolvente Warenhauskette möglichst komplett übernehmen und weiterführen, wie ein Hertie-Sprecher am Dienstag bestätigte. Bei den Interessenten handele es sich um »international erfolgreiche Unternehmer und Manager, die einen wesentlichen Teil ihrer beruflichen Erfahrung im Handel in Deutschland gesammelt« hätten, hieß es weiter. Als größtes Hindernis gilt die künftige Ausgestaltung der Mietverträge für die Hertie-Immobilien, die überwiegend der britischen Dawnay-Day-Gruppe gehören. Die Kaufhauskette muß für ihre Standorte knapp das Fünffache der marktüblichen Miete zahlen. Das Unternehmen hatte am 31. Juli 2008 Insolvenz beantragt und 19 seiner ehedem 73 Filialen geschlossen. Sollte sich nicht bald ein Investor finden, droht auch den verbliebenen 54 Häusern die Schließung.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.05.2009, Seite 5, Inland

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