Zum Inhalt der Seite

Karmann muß Insolvenz anmelden

Osnabrück. Das traditionsreiche Automobilunternehmen Karmann hat wegen drohender Zahlungsunfähigkeit Insolvenz angemeldet. Betroffen sind davon in Deutschland 4500 Mitarbeiter. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde der Frankfurter Rechtsanwalt Ottmar Hermann bestellt. Ein Sprecher von Karmann machte am Mittwoch die weltweite Autokrise und Sozialplankosten in zweistelliger Millionenhöhe für die Insolvenz verantwortlich. Im Zuge der seit langem geplanten Einstellung des Fahrzeugbaus hätten 2240 Karmann-Mitarbeiter an den Standorten Osna­brück und Rheine Kündigungen erhalten.

(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 09.04.2009, Seite 2, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!