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09.04.2009
- → Natur & Wissenschaft
Fleisch gegen Sex
Schimpansenmännchen, die Weibchen mit erbeutetem Fleisch
versorgen, haben deutlich bessere Chancen, sich mit ihnen zu
paaren. Das haben Primatenforscher des Leipziger
Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie
herausgefunden. Ihre Ergebnisse stützen die Annahme, daß
beide Seiten ein Tauschgeschäft »Fleisch gegen
Sex« eingehen. In einem Nationalpark an der
Elfenbeinküste ermittelten die Leipziger, daß
»Männchen, die mit Weibchen ihre Jagdbeute teilen, ihren
Paarungserfolg verdoppeln«, so die Anthropologin Cristina
Gomes. Männchen, die nie von ihrer Beute abgaben, gingen leer
aus. Gomes’ Kollege Christophe Boesch meint: »Die
Ergebnisse unserer Studie werden einen Einfluß auf das haben,
was wir heute über die Beziehungen zwischen Männern und
Frauen wissen.« Die Studie wurde im Online-Journal PloS ONE
veröffentlicht.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
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