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Immerhin ein Statement

Der Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Martin Roth, hat in der Süddeutschen vom Dienstag auf seinen Brötchengeber geschimpft: »Der Staat rettet jetzt all die bankrotten Unternehmen. Wenn die Kultur nur ein Gran davon abbekommen würde, (wäre dies) immerhin ein Statement zum Ende des wildgewordenen Kapitalismus«. Roth zufolge können die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden »keinen Restaurator, keinen Kurator mehr anstellen«. Damit werde eine Traditionslinie des weitergegebenen Wissens »unterbrochen, die nur sehr mühsam und sehr teuer irgendwann in der Zukunft wieder aufgenommen werden kann – wenn überhaupt«. Extrem schlecht zu sprechen ist der Museumschef auf Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU), der die Kunstsammlungen bisher nicht einmal besucht habe und erst recht kein Geld besorge, was doch zu seinen Aufgaben gehöre. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 08.04.2009, Seite 13, Feuilleton

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