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Türkei: Tote bei Kommunalwahlen

Ankara. Die Kommunalwahlen in der Türkei sind von gewalttätigen Übergriffen überschattet worden. Bei mehreren Auseinandersetzungen wurden am Sonntag drei Menschen erschossen und 52 weitere verletzt, wie Behörden und Medien berichteten. Der landesweite Urnengang galt als Stimmungstest für den Premier Recep Tayyip Erdogan inmitten der schweren Wirtschaftskrise. Ergebnisse lagen bei jW-Redaktionsschluß nicht vor.

Zu Übergriffen kam es insbesondere im kurdischen Südosten des Landes. Dort agieren reaktionäre Dorfschützer gemeinsam mit Geheimdienstkreisen vor allem gegen die kurdischen Linkspartei DTP. Am Sonntag starb in dem kleinen Dorf Akziyaret in der Provinz Sanliurfa ein Mann; in Kagizman in der östlichen Provinz Kars sowie im Dorf Siginak nahe Diyarbakir wurde jeweils ein Mann erschossen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.03.2009, Seite 1, Ausland

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