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Ungarn: Gyurcsány tritt zurück
Budapest. Angesichts schwindenden Rückhalts in der Finanzkrise
hat der ungarische Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány
(Foto) die Notbremse gezogen und überraschend seinen
Rücktritt erklärt. Er sei offenbar ein Hindernis bei den
nötigen Reformen, erklärte Gyurcsány am Samstag
auf dem Parteitag seiner sozialistischen MSZP in Budapest.
Gyurcsány kündigte an, das Parlament am Montag offiziell über seine Entscheidung in Kenntnis zu setzen. Er hoffe, daß Verhandlungen mit anderen Parteien der künftigen Regierung eine breitere Mehrheit verschaffen könnten.
Die oppositionelle Mitte-rechts Partei Fidesz lehnte Gespräche ab. Sie kündigte an, die Auflösung des Parlaments und Neuwahlen zu beantragen. »Die sozialistische Regierung ist eine Schande für das Land«, hieß es in einer Erklärung der Partei. (AP/jW)
Gyurcsány kündigte an, das Parlament am Montag offiziell über seine Entscheidung in Kenntnis zu setzen. Er hoffe, daß Verhandlungen mit anderen Parteien der künftigen Regierung eine breitere Mehrheit verschaffen könnten.
Die oppositionelle Mitte-rechts Partei Fidesz lehnte Gespräche ab. Sie kündigte an, die Auflösung des Parlaments und Neuwahlen zu beantragen. »Die sozialistische Regierung ist eine Schande für das Land«, hieß es in einer Erklärung der Partei. (AP/jW)
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