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20.03.2009
- → Inland
Rekord bei Studienanfängern
Wiesbaden. An Deutschlands Hochschulen hat die Zahl der
Studienanfänger im vergangenen Jahr einen historischen
Höchststand erreicht. Im Studienjahr 2008 nahmen rund 386500
Menschen ein Studium auf, wie das Statistische Bundesamt am
Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Damit wurde die bisherige
Höchstmarke aus dem Jahr 2003 um 9000 Erstimmatrikulierte oder
2,4 Prozent übertroffen. Vor allem mehr Frauen entschieden
sich für ein Studium. Bei den Studienanfängerinnen stieg
der Spitzenwert von 181800 im Jahr 2003 um 5,8 Prozent auf rund
192300 im vergangenen Jahr. Die männlichen Kommilitonen
verfehlten dagegen den Spitzenwert von 2003 um 0,7 Prozent. Im Jahr
2008 nahmen 194300 Männer ein Studium auf. Einen deutlichen
Zuwachs verzeichneten zudem vor allem die Fachhochschulen, an denen
die Zahl der Studienanfänger im Vergleich zum Jahr 2003 um
21,5 Prozent auf 133700 zulegte. Besonders starke Zuwächse
hatten Ingenieurstudiengänge mit 9,2 Prozent 2003. Sprach- und
Kulturwissenschaften verzeichneten dagegen ein Minus von 11,5
Prozent.(AFP/jW)
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