Zum Inhalt der Seite

Rußland und Iran: ­geheimes Abkommen

Moskau. Rußland hat Medienberichten zufolge mit Iran in einem bislang geheimgehaltenen Abkommen die Lieferung von Flugabwehrraketen vereinbart. Drei russische Nachrichtenagenturen meldeten am Mittwoch unter Berufung auf ein ranghohes Regierungsmitglied, der entsprechende Vertrag sei bereits vor zwei Jahren unterzeichnet worden. Iran habe bislang aber keine dieser Raketen erhalten.

Sollte Iran die S-300 Raketen (Foto) aus Rußland erhalten, könnte Teheran nach US-Angaben seine umstrittenen Atomanlagen sehr wirksam verteidigen. Rußland baut für den Iran einen Leichtwasserreaktor in Buschehr.

Der Regierungsbeamte wird mit den Worten zitiert: »Die Erfüllung des Vertrags wird hauptsächlich von der aktuellen internationalen Lage und der Entscheidung der Führung des Landes abhängen«.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 19.03.2009, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!