Zum Inhalt der Seite

Behörden warnen vor Kriegsgegnern

Berlin. Deutsche Sicherheitsexperten warnen vor gewalttätigen Protesten gegen den bevorstehenden NATO-Gipfel. Bei der geplanten Großdemonstration am 4. April am Gipfelort Strasbourg werde es zwar voraussichtlich eine »deutliche Dominanz« der friedlichen Demonstranten geben, zitierte die Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch Sicherheitskreise. Allerdings sei auch mit der Teilnahme »gewaltbereiter Linksautonomer« in einem schwarzen Block zu rechnen. »Linksextremisten« seien die treibende Kraft der Protestmobilisierung gegen den NATO-Gipfel, der am 3. und 4. April grenzüberschreitend in Baden-Baden, Kehl und Strasbourg stattfindet, hieß es weiter.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 19.03.2009, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!