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Conti-Chefs halten sich für unschuldig

Hannover. Der Autozulieferer Continental weist Vorwürfe zurück, bestehende Tarifvereinbarungen zu mißachten. Mit Blick auf die Betriebsratsäußerungen des von der Schließung bedrohten Reifenwerkes in Hannover-Stöcken zeigte der Conti-Vorstand in einer Erklärung vom Montag zwar Verständnis, daß die gefällte Entscheidung »zu Reaktionen führt und Sorgen hervorruft«. Jedoch habe man kein Verständnis dafür, »daß wider besseren Wissens haltlose Behauptungen aufgestellt werden«. Conti hatte vergangene Woche bekanntgegeben, wegen der weltweiten Absatzkrise der Autobranche zwei Werke, darunter das in Hannover, schließen zu wollen. Betriebsrat und IG BCE werfen dem Vorstand Rechtsbruch vor. Conti habe noch im Januar auch im Falle eines reduzierten Produktionsvolumens den Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen schriftlich zugesichert. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.03.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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