-
17.03.2009
- → Kapital & Arbeit
Conti-Chefs halten sich für unschuldig
Hannover. Der Autozulieferer Continental weist Vorwürfe
zurück, bestehende Tarifvereinbarungen zu mißachten. Mit
Blick auf die Betriebsratsäußerungen des von der
Schließung bedrohten Reifenwerkes in Hannover-Stöcken
zeigte der Conti-Vorstand in einer Erklärung vom Montag zwar
Verständnis, daß die gefällte Entscheidung
»zu Reaktionen führt und Sorgen hervorruft«.
Jedoch habe man kein Verständnis dafür, »daß
wider besseren Wissens haltlose Behauptungen aufgestellt
werden«. Conti hatte vergangene Woche bekanntgegeben, wegen
der weltweiten Absatzkrise der Autobranche zwei Werke, darunter das
in Hannover, schließen zu wollen. Betriebsrat und IG BCE
werfen dem Vorstand Rechtsbruch vor. Conti habe noch im Januar auch
im Falle eines reduzierten Produktionsvolumens den Verzicht auf
betriebsbedingte Kündigungen schriftlich zugesichert. (ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit