-
13.03.2009
- → Kapital & Arbeit
Ex-Börsenstar gesteht Betrug
New York. Der frühere Star-Investor Bernard Madoff hat sich in
dem mutmaßlich größten Betrugsfalls der
Wirtschaftsgeschichte schuldig bekannt und sich bei seinen Opfern
entschuldigt. Er wolle die Verantwortung für alle elf
Anlagepunkte übernehmen, sagte der US-Geschäftsmann am
Donnerstag vor einem Gericht in New York. Das Gericht kann das
Schuldeingeständnis des 70jährigen nach Angaben der
Anklage mit einer Haftstrafe von bis zu 150 Jahren ahnden. Das
Urteil wird in den kommenden Monaten erwartet. Madoff hat seine
Kunden der Anklage zufolge jahrelang mit einem Schneeballsystem
betrogen. Im Dezember vergangenen Jahres brach das System zusammen.
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit