-
12.03.2009
- → Ausland
»Langer Marsch« in Pakistan verboten
Lahore. Einen Tag vor einem geplanten fünftägigen
Protestmarsch gegen die Regierung in Pakistan sind am Mittwoch
Hunderte Anhänger der Opposition festgenommen worden. Allein
in Lahore, der Hauptstadt der Provinz Punjab und politischen Heimat
von Oppositionsführer Nawaz Sharif, seien etwa 350 Menschen in
Gewahrsam genommen worden, sagte Innenminister Rao Iftikhar Ahmad.
Die Regierung werde niemandem erlauben, am »Langen
Marsch« teilzunehmen, bei dem Oppositionsanhänger
für die Wiedereinsetzung von etwa 60 entlassenen Richtern
demonstrieren wollen.
Nach Polizeiangaben sind die meisten Festgenommenen einfache Mitglieder oder Anhänger der größten Oppositionspartei Muslim-Liga (PML-N). Einer der führenden Repräsentanten der PML-N, Raja Zafarul Haq, wurde nach Polizeiangaben unter Hausarrest gestellt.
(AFP/jW)
Nach Polizeiangaben sind die meisten Festgenommenen einfache Mitglieder oder Anhänger der größten Oppositionspartei Muslim-Liga (PML-N). Einer der führenden Repräsentanten der PML-N, Raja Zafarul Haq, wurde nach Polizeiangaben unter Hausarrest gestellt.
(AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland