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Wenig Interesse an Jahrestag in Madrid

Madrid. Am fünften Jahrestag der Terroranschläge von Madrid hat in Spanien das Gedenken an die blutigsten Attentate in der Geschichte des Landes nur wenig Raum eingenommen. Weder Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero noch König Juan Carlos nahmen am Mittwoch an Gedenkveranstaltungen teil. Die beiden Parlamentskammern legten eine Schweigeminute für die 191 Todesopfer der Bombenanschläge vom 11. März 2004 ein.

Die Vorsitzende der größten Organisation der Anschlagsopfer, Pilar Manjón, kritisierte, daß Menschen, die unter den Folgen der Attentate litten, vom Staat nicht ausreichend finanziell unterstützt würden.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.03.2009, Seite 2, Ausland

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