Zum Inhalt der Seite

US-Erleichterungen für Kuba-Reisen

Washington. Der US-Senat hat am Dienstag abend den Nachtragshaushalt für 2009 mit 62 zu 35 Stimmen verabschiedet. Die Senatoren beendeten die kontroverse Debatte über den 410 Milliarden Dollar (etwa 321 Milliarden Euro) schweren Entwurf. Die Demokraten verhinderten eine Reihe von Änderungsanträgen der Republikaner, die sich unter anderem an den mit dem Paket verbundenen Maßnahmen in Sachen Kuba störten. Demnach dürfen aus Kuba stammende US-Bürger zukünftig einmal im Jahr in die sozialistische Republik reisen, bislang war dies nur alle drei Jahre möglich. Bei ihrem Aufenthalt dürfen sie zudem mehr Geld ausgeben als bisher. Für Kuba sollen Beschränkungen beim Kauf von Lebensmitteln und Medikamenten in den USA aufgehoben werden. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.03.2009, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!