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Maya-Fries

Archäologen haben in Guatemala den bisher ältesten Maya-Fries entdeckt. Das gut erhaltene Kunstwerk stamme aus dem Jahre 300 vor unserer Zeit, erklärte der Leiter der Ausgrabungen, der US-Wissenschaftler Richard Hasen, am Samstag in El Mirador, der früheren Maya-Metropole in Petén, rund 650 Kilometer nördlich von Guatemala-Stadt. Der Fries ist vier Meter lang, drei Meter hoch und besteht aus Kalkstein und Stuck. Er zeigt Ixbalanque und Hunapu, die Söhne eines Maya-Gottes, beim Baden mit himmlischen Ungeheuern in einem Fluß. »Diese Architekturkunst beweist, daß die Maya nicht nur Bauern waren, sondern eine fortgeschrittene Kultur entwickelt hatten, und zwar früher, als wir bisher dachten«, sagte Hasen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.03.2009, Seite 13, Feuilleton

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