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07.03.2009
- → Feuilleton
Grau im Nu
Kaum ist Barack Obama ins Amt des US-Präsidenten gelangt, da
bekommt er schon graue Haare – behaupten zumindest
US-Zeitungen. »Seit er seine Kandidatur fürs
Präsidentenamt 2007 angekündigt hat, sind Barack Obamas
schwarze Haare immer grauer geworden, vor allem an den
Schläfen und oben am Kopf«, berichtete am Donnerstag die
Washington Post, die den Artikel mit
»Vorher-Nachher«-Fotos illustrierte. Obama gehe es wie
seinen Vorgängern, schrieb die New York Times: Auch Obamas
Parteifreund William Clinton sei schließlich noch
halb-brünett gewesen, als er ins Weiße Haus einzog
– zwei Jahre später dann silbergrau. Und
Obama-Vorgänger George W. Bush sei ebenfalls »im
Nu« ergraut. (AFP/jW)
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