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Nicht rechtens

Madrid. Die spanische Justiz stellt sich in der Doping-Ermittlung des CONI, dem italienischen NOK, gegen Alejandro Valverde quer. Die Iberer verweigern die Freigabe von Blutproben, die in Spanien lagern, da das CONI keinem Ministerium unterstehe und somit nicht Teil des italienischen Rechtssystems sei. Valverde war während des Italien-Gastspiels der Tour de France am 21. Juli 2008 getestet worden.Er war wiederholt unter Doping-Verdacht geraten, aber nie positiv getestet worden. Werden dem Profi von Caisse d’Epargne Verstöße gegen Italiens Anti-Doping-Bestimmungen nachgewiesen, droht eine Sperre von zwei Jahren.(sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.02.2009, Seite 16, Sport

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