Zum Inhalt der Seite

Leih- und Fremdarbeit

Die Geschäftsleitung der Märkischen Oderzeitung (MOZ) hat laut ver.di angekündigt, zum 1. April die komplette Redaktion und Teile des Verlags in die MOZ-Redaktion GmbH auszulagern. Bei der 100prozentigen Tochtergesellschaft der Märkischen Verlags- und Druckhaus GmbH & Co KG. wurden in den letzten Jahren vor allem Volontäre, aber auch Pauschalisten angestellt. Weil damit nicht genug gekürzt ist bei der MOZ, wird zum 31. Juli der Anzeigensatz an einen Fremddienstleister vergeben. Das spart zwölf Lohnabhängige. Ver.di fordert »sozialverträgliche Lösungen«. (jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 19.01.2009, Seite 12, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!