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Neue Anklage gegen Horst Mahler

München. Am Montag hat vor dem Münchner Landgericht ein Prozeß gegen Horst Mahler begonnen. Dem früheren Gründungsmitglied der RAF, der zwischen 2000 und 2003 Mitglied der NPD war und die neofaschistische Partei als Rechtsbeistand im Verbotsverfahren vertrat, wird Volksverhetzung vorgeworfen. Der Anklage zufolge soll der 72jährige im Herbst 2007 in einem Internet-Video sowie auf CDs den Holocaust geleugnet, den Nationalsozialismus verteidigt und zu Haß und Gewalt gegen Juden aufgestachelt haben.

Mahler war bereits im vergangenen Jahr in Cottbus und Erding wegen Volksverhetzung verurteilt worden. Für den Prozeß in München hat das Landgericht bis zum 9. Februar fünf Verhandlungstage angesetzt. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.01.2009, Seite 4, Inland

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