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Afghanistan: 17 Zivilisten bei US-Angriff getötet

Kabul. Nach einem US-geführten Militärangriff im Osten Afghanistans hat Präsident Hamid Karsai den Tod von 17 Zivilisten beklagt. Unter den Opfern des Einsatzes vom Dienstag in der Provinz Laghman seien auch Frauen und Kinder gewesen, hieß es am Donnerstag in einer Erklärung aus dem Büro des Präsidenten, die sich auf Berichte aus der Provinz berief. Ein Vertreter des US-Militärs bestritt die Angaben: Die US-geführte Koalition halte ihre Einsatzbilanz von Mittwoch aufrecht, nach der 32 »bewaffnete Aufständische« getötet wurden. Karsai sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus. »Diese Zwischenfälle drohen, den Krieg gegen den Terrorismus und unseren Erfolg zu untergraben«, hieß es in seiner Erklärung.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.01.2009, Seite 1, Ausland

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