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Sonstiges

Verbranntes Geld

Berlin. Nico Patschinski, Stürmer beim Fußball-Drittligisten Union Berlin, hat mit dem Hamburger Abendblatt eine Leidenschaft besprochen. »Ich habe so viel Geld verspielt, daß ich mir davon einen Mittelklassewagen hätte kaufen können«, bilanzierte er. Karten, Würfel, Roulette, Automaten, Sportwetten und Internet-Pokern – alles habe er ausprobiert. Eines Tages seien er und seine schwangere Frau wegen angeblicher Wettschulden von Falschspielern bedroht worden. Daraufhin habe er sich bei allen Kasinos in Deutschland sperren lassen und einer neurologischen Untersuchung unterzogen. Der frühere St. Pauli-Stürmer ist mit sich im Reinen: »Es war immer mein Geld, das ich verbrannt habe.« (sid/jW)

Nichts Neues

Leipzig. Etwa 30 maskierte Schläger haben am Samstag vor einem Hallenturnier minutenlang auf Anhänger der neu gegründeten BSG Chemie Leipzig (12. Liga) eingeprügelt. Ein 22jähriger kam mit Verdacht auf Schädelbruch ins Krankenhaus. Die Chemie-Anhänger sind aus der Klientel des Viertligisten FC Sachsen hervorgegangen. Beide Vereine sehen sich als Nachfolger des zweimaligen DDR-Meisters BSG Chemie und sind Rivalen des Fünftligisten und Ex-Europacupfinalisten 1. FC Lok Leipzig. (sid/jW)

Spätaussiedler

Frankfurt/Main. Der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) trauert um den Trainingswissenschaftler Siegward Lychatz. Der 69jährige, von 1988 bis 1996 als Diagnosetrainer beim BDR angestellt, erlitt am 29. Dezember am Steuer seines Pkw einen Herzanfall. Lychatz war 1976 zum Leiter des Wissenschaftlichen Zentrums Radsport des DTSB der damaligen DDR in Leipzig ernannt worden und machte 1988 rüber. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.01.2009, Seite 16, Sport

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